Bitwig Studio hat eine neue Funktion eingeführt, die die direkte Nutzung von rekordbox-Bibliotheken und Track-Cues ermöglicht. Die Integration erlaubt es Nutzern, die komplette DJ-Bibliothek aus rekordbox in Bitwig Studio einzulesen. Dies schafft eine nahtlose Verbindung zwischen Producing- und DJ-Software, was für viele Künstler und Techniker von Bedeutung ist.
Die Track-Cues und Markierungen aus rekordbox werden in Bitwig Studio als Markierungen angezeigt, wodurch die DJ-Praxis direkt in der Producing-Software weitergeführt werden kann. Zudem bleibt das Taktraster aus rekordbox erhalten, auch bei manueller Korrektur. Dies ist besonders für DJs und Produzenten von Interesse, die eine konsistente und präzise Kontrolle über ihre Tracks benötigen.
Die neue Funktion erfordert rekordbox ab Version 6 und einen aktiven Upgrade-Plan für Bitwig Studio. Zudem wird im Winter Stem Separation für alle Bitwig-Versionen hinzugefügt, was die Bearbeitung von Tracks weiter vereinfacht. AlphaTheta, das Unternehmen hinter Pioneer DJ und rekordbox, verkauft Bitwig Studio Essentials im Abo für sieben Euro pro Monat. Die Abo-Lizenz gilt für bis zu drei Rechner.
Bitwig wurde 2014 in Berlin gegründet und war bisher vor allem als Producing-Software bekannt. Die Integration von rekordbox markiert einen neuen Schritt in der Entwicklung der Software, der die Grenzen zwischen Produktion und DJ-Praxis weiter verringert. Gleichzeitig hat Serato im Mai sein DAW „Serato Studio” in die DJ Suite integriert, was den Trend zu einer stärkeren Verknüpfung von Producing- und DJ-Tools unterstreicht.
Quelle
- Groove
- Originalautor: Christoph Gleich
- Originaldatum: 2026-10-15 11:45:25

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