Der Dokumentarfilm „KitKatClub – Kinks of Berlin“ ist am Donnerstag in deutschen Kinos gestartet. Der Film, der von Cordula Kablitz-Post produziert wurde, dokumentiert die aktuelle Situation des Clubs, der sich ständig verändert. Die Produzentin, die bereits zahlreiche Dokumentarfilme über Persönlichkeiten wie Mickey Rourke, Helmut Berger, Christoph Schlingensief, Nina Hagen, Wolfgang Joop und HP Baxter gedreht hat, beschreibt den Club als einen Ort, an dem sich Menschen frei entfalten können.
Ein Projekt, das sich über Jahre entwickelte
Die Idee, den KitKatClub zu dokumentieren, entstand im Jahr 2020, als Philipp Fussenegger von Kirsten Krüger, der Geschäftsführerin des Clubs, kontaktiert wurde. Der Film entstand aus dieser Initiative und spiegelt die Entwicklung des Clubs in den letzten zehn Jahren wider. In dieser Zeit hat sich der Club zu einer Jugendkultur mit einer bestimmten Coolness entwickelt.
Die Ambivalenz des Nachtlebens
Der Film zeigt die Spannung zwischen Ausdrucksfreiheit und der Gefahr, sich zu verlieren. In einer Szene, die die Beziehung zwischen Simon Thaur und Kirsten Krüger thematisiert, treten Thaur und seine Freundin Mali auf. Die Dokumentation endet mit einem offenen Ende, da die Nacht und das Nachtleben weitergehen. Der Film wurde in Schwarzweiß gedreht, eine Idee von Philipp Fussenegger und Dino Osmanovic.
Der Film ist nicht nur ein Dokument der aktuellen Situation des Clubs, sondern auch eine Reflexion über die Rolle von Nachtleben in der heutigen Gesellschaft. Cordula Kablitz-Post betont, dass der Club ein Raum ist, in dem sich Menschen frei entfalten können – ein Raum, der zugleich die Spannung zwischen Freiheit und Verlorenheit widerspiegelt.
Quelle
- Groove
- Originalautor: Alexis Waltz
- Originaldatum: 2026-09-16 16:01:10

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