Die Berliner Clubkultur wird als Ausdruck von Freiheit und Vielfalt beschrieben – eine Kultur, die in den letzten Jahren unter steigenden Mietkosten und wachsenden Herausforderungen leidet. Die Linke will dies ändern. Mit einer Reihe von Forderungen, die auf Bundesebene und in Berlin umgesetzt werden sollen, will die Partei die Grundlagen der Clubkultur stärken und langfristig sichern.

Steuern auf Lärmschutzkosten und Mietdeckel

Ein zentrales Anliegen der Linke ist der Gewerbemietendeckel auf Bundesebene. Niklas Schenker, clubpolitischer Sprecher der Linke in Berlin, betont, dass steigende Mieten die Clubs stark belasten. „Bezahlbare Mieten sind auch ein Konjunkturprogramm für die Clubkultur“, sagt er. Die Partei will zudem Lärmschutzkosten für neue Bauprojekte auf Investor:innen umlegen, um die Belastung für die Clubs zu verringern.

Förderung und Nutzung landeseigener Flächen

Die Linke fordert zudem eine Spielstättenförderung für Clubs, um die finanzielle Stabilität der Szene zu sichern. Daneben will die Partei landeseigene Flächen für die Clubkultur nutzen. Die BIM, die Verwaltung der landeseigenen Liegenschaften, wird in diesem Zusammenhang als zentraler Akteur angesehen. Die Senatsverwaltung wird ebenfalls in den Prozess einbezogen, um eine nachhaltige Lösung zu finden.

Die Forderungen der Linke sind Teil eines umfassenden Plans, die Berliner Clubkultur zu stärken. Neben Mietfragen und Förderung will die Partei auch bessere Arbeitsbedingungen und Schutz vor Diskriminierung in der Clubkultur schaffen.

Quelle

  • Groove
  • Originalautor: Madu Abeysekera
  • Originaldatum: 2026-10-22 12:13:26

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