Die Schweizer Vape-Regulierung hat in den letzten Monaten die Branche grundlegend verändert. Mit der Bestätigung durch das Bundesgericht im Jahr 2026, dass bestimmte 2+10-ml-Produkte nicht den Vorgaben des Tabakproduktegesetzes entsprechen, hat sich die Landschaft der E-Zigaretten-Systeme deutlich verschoben. Die Regulierung betrifft vor allem Hybrid-Vapes, die aus einem vorbefüllten Zwei-Milliliter-Pod und einem zusätzlich angedockten Behälter mit weiteren zehn Millilitern Liquid bestehen. Diese Systeme werden nun unter strengeren gesetzlichen Vorgaben stehen.
Die Vielfalt der Systeme
Die Branche reagiert mit einer Vielzahl von Systemen, die sich an die neuen Regeln anpassen müssen. Geschlossene Mehrweg-Systeme, die einen fest verbauten, aufladbaren Akku mit austauschbaren, vorbefüllten Kartuschen kombinieren, bleiben weiterhin beliebt. Sie erfordern kein händisches Nachfüllen von Flüssigkeiten und sind für mobile Nutzer attraktiv. Gleichzeitig bieten offene Pod-Systeme absolute Freiheit bei der Liquid-Auswahl und ermöglichen die Mischung von Flüssigkeiten verschiedener Produzenten.
Flexibilität und Nachhaltigkeit
Offene Modelle ermöglichen eine hohe Flexibilität, da Nutzer selbst mit Liquid seiner Wahl befüllen können. Die reine Hardware von offenen Systemen lässt sich über viele Monate hinweg nutzen, was für eine nachhaltige Nutzung vorteilhaft ist. Elfbar Pods fassen exakt zwei Milliliter und werden in 45 verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Nutzer können zwischen nikotinfreien Varianten, zehn Milligramm oder 20 Milligramm pro Milliliter wählen.
Vorbeifüllte Zwei-Milliliter-Pods reichen für einen überschaubaren Zeitraum, weshalb sie bei intensiver Nutzung häufiger gewechselt werden müssen. Die kompakte Bauweise von geschlossenen Systemen bleibt der stärkste Pluspunkt für mobile Nutzer, die auf die Portabilität angewiesen sind.
Quelle
- FAZEmag
- Originalautor: FAZE Redaktion
- Originaldatum: 2026-10-22 22:30:50

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