Der DNA Club in München schloss im September seine TüREN. Die Betreiber kündigten ein Nachfolgeprojekt namens Sonder an, doch die Neueröffnung löst heftige Kritik aus.

Rebranding als Kontrovers

Kritiker werfen der Clubleitung Name-Washing vor und beschuldigen sie, die Vergangenheit des DNA Clubs zu ignorieren. Die Münchner Clubszene, insbesondere die Technoszene, sieht in der Neueröffnung eine Fortsetzung von toxischen Machtstrukturen und körperlicher Gewalt. Es wird behauptet, dass keine unaufgearbeiteten Vorfälle sexualisierter Übergriffe aufgeklärt wurden.

Kritik an Sicherheitsmaßnahmen

Die Kritik konzentriert sich auch auf fehlende professionelle Awareness-Konzepte. Die Betreiber werden beschuldigt, keine konkreten Maßnahmen zur Sicherheit und Aufklärung von Vorfällen umzusetzen. Zudem werden kritische Kommentare auf den Kanälen der Betreiber gelöscht, was für viele als Versuch, Diskussionen zu unterdrücken, wahrgenommen wird.

Die lokale Technoszene beschreibt den Riss zwischen den Betreibern und der Szene als tief. Medienberichte zeigen kaum Gegenwind gegen die Vorwürfe, was die Kritik weiter verstärkt. Die Situation bleibt spannend, und die Zukunft des Projekts unter dem Namen Sonder bleibt unklar.

Quelle

  • Groove
  • Originalautor: Mascha Schaper
  • Originaldatum: 2026-10-21 11:02:56

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