Stanislav Tolkachev ist ausgewiesener Spezialist für Modularsynthese. Er verbindet industrielle Härte, Detroit-Einflüsse, atonale Strukturen und algorithmische Sequenzen. Seine Veröffentlichungen erscheinen auf Labels wie MORD oder Semantica. Er denkt Techno nicht nur funktional, sondern als Forschungsfeld zwischen Club, Komposition und Klangkunst.

Ein Labor aus alten und modernen Geräten

Im Mittelpunkt seines Studios steht die Roland SH-101, das älteste Gerät in seinem Setup. Neben dieser klassischen Synthese gibt es auch modernste Technik, wie sein Modularsystem, das etwa 10.000 bis 15.000 Euro kostet. Diese Investition ist künstlerisch bedeutsam, da sie ihm ermöglicht, komplexe Klangstrukturen zu erschaffen.

Einzigartige Geräte und ungewöhnliche Geschenke

Ein besonderes Stück in seinem Studio ist ein Klon einer sehr alten Tokyo-Gakki-Maschine, gebaut von Ult Sound. Dieses Gerät wurde ihm vor zwei Jahren beim Labyrinth Festival in Tokio geschenkt. Daneben nutzt er auch visuelle Frequenz-Analyzer wie den Behringer Ultracurve Pro, um die Klangentwicklung in Echtzeit zu beobachten.

Emotionen und Enttäuschungen im Gear

Obwohl er viele Geräte in seinem Studio vereint, gibt es auch einige, die nicht so viel Freude bereiten. Der Korg Electribe MK2 enttäuschte ihn klanglich. Ganz im Gegenteil: Der Korg Opsix mit Keyboard hat den größten emotionalen Wert für ihn.

Quelle

  • FAZEmag
  • Originalautor: FAZE Redaktion
  • Originaldatum: 2026-09-16 15:54:49

Originalquelle öffnen ↗