Die Ausstellung „Islands of Time“ in Berliner Silent Green ist eine künstlerische Reise durch die Geschichte elektronischer Musik und ihre Verbindung zur Gegenwart. Die Werke werden im Kulturquartier vom 06.08. bis 16.08. in den Ateliers 2 und 3 gezeigt. Die Ausstellung wird von einem Konzertabend in der Kuppelhalle begleitet, der die Atmosphäre der Ausstellung weiter ergänzt. Die Präsentation ist Teil der Arbeit der Miller-Zillmer Foundation, die von Diáne Zillmer und Daniel Miller gegründet wurde.
Interdisziplinäre Perspektiven und indigene Künstler:innen
Die Stiftung fördert indigene Künstler:innen, Kunstresidenzen und die Archivierung elektronischer Instrumente. Ein zentrales Projekt der Foundation ist „AIRE“ (Art with Indigenous People in Electronic Residencies), das die Zusammenarbeit zwischen indigenen und nicht-indigenen Künstler:innen aus Südamerika fördert. Dabei wird der interdisziplinäre Austausch und die Verbindung von Kunst und sozialen Perspektiven betont.
Archivierung und konservatorische Arbeit
Ein weiterer Schwerpunkt der Miller-Zillmer Foundation ist die Sammlung und Konservierung von Modularsynthesizern sowie audiovisuellen Werken. Die Stiftung sieht in Musik nicht nur eine kreative Form, sondern auch ein Medium, das Zeitzeugen und Archiv zugleich ist. „Musik ist zugleich Zeitzeuge und Archiv“, betont Diáne Zillmer, die die Ausstellung in Berliner Silent Green realisiert.
Die Ausstellung ist ein Beispiel dafür, wie elektronische Musik als kulturelles Erbe und aktives Medium fungiert. Sie verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart und schafft Raum für kreative und sozial verantwortliche Praxis.
Quelle
- Groove
- Originalautor: Alexis Waltz
- Originaldatum: 2026-08-04 12:19:47

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