Monika Kruse leidet seit 2022 an einer Angststörung, die nach eigener Aussage erneut voller Kraft zurückgekehrt ist. Die DJ und Produzentin musste am vergangenen Wochenende einen Festival-Gig absagen, den sie nicht mehr auführen konnte. Sie leidet zusätzlich an körperlichen Symptomen und tiefem Erschöpfung, was ihr die Kraft raubt, eine Bühne zu betreten.

Ein Rückfall, der die Musik verändert

„Diese Worte zu schreiben, fiele ihr nicht leicht“, sagte Kruse in einer Mitteilung. Die Musik, die Energie, die gemeinsame Leidenschaft – sie habe sie so sehr vermisst. Die Angststörung, die sie bereits 2022 traf, ist nun wieder voller Kraft zurückgekehrt. Die Künstlerin betonte, dass sie sich nicht von der Musik abwenden wolle, doch die aktuellen Symptome machten es ihr unmöglich.

Reaktionen aus der Szene

Viele Acts der elektronischen Musikszene zeigten Mitgefühl in den Kommentaren. Ellen Allien, Chris Liebing, Fritz Kalkbrenner, Stephan Bodzin und Len Faki äußerten sich in den sozialen Medien, um Kruse zu unterstützen. Die Reaktionen unterstreichen, wie stark die Gemeinschaft in der Club- und Festivalkultur aufeinander aufpasst.

Im vergangenen Jahr war Monika Kruse auf dem Docklands in Münster und dem Open-Air-Festival Echelon in Bayern aufgetreten. Die Absage des aktuellen Festival-Gigs im Nürnberger Tanzen im Grünen unterstreicht, wie schwer es ihr fällt, sich wieder voll auf die Bühne zu begeben.

Quelle

  • Groove
  • Originalautor: Maximilian Fritz
  • Originaldatum: 2026-09-01 09:19:42

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