Die DJ Nastia hat ihre geplanten Auftritte in den USA abgesagt und erklärt, dass die US-Regierung ihre Politik gegenüber der Ukraine ändern muss. In einer kritischen Stellungnahme betont sie, dass die aktuelle Haltung der US-Regierung nicht ausreichend ist, um den Kampf der Ukraine gegen Russland zu unterstützen. Sie warnt vor dem lockeren wirtschaftlichen Druck auf Russland, der nach ihrer Ansicht den Aggressor begünstige.
Ein Engagement, das sich auswirkt
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs setzt sich Nastia für die Ukraine ein. Im Jahr 2022 spendete sie 5,0 Prozent ihrer Toureinnahmen an ukrainische Hilfsorganisationen. Zudem absagte sie einen Gig an der Seite der russischen DJ Nina Kraviz auf dem Awakenings Festival. Kraviz distanzierte sich nicht von der russischen Regierung und der Offensive gegen die Ukraine. In einem Facebook-Post schrieb sie: „I am praying for peace.“
Politik und Kultur im Konflikt
Nastia kritisiert insbesondere die Trump-Regierung für die Art und Weise, wie sie Russland unter Druck setze. Laut ihr sollen Energiegeschäfte dem russischen Regime zugutekommen, während die Ukraine unter militärischem Druck steht. Gleichzeitig sollen die Lieferungen militärischer Technologien für die Ukraine eingeschränkt werden, was nach ihrer Ansicht die Situation verschlimmere.
Ein weiterer Schritt im Kampf für die Ukraine
Die Entscheidung von Nastia, keine neuen Bookings in den USA anzunehmen, bis die Politik der US-Regierung sich ändere, unterstreicht den Einfluss, den Künstler in solchen Kontexten haben können. Gleichzeitig wurde der russische DJ Alexander Komarov vom Line-up des Amsterdam Dance Events entfernt, was als Zeichen für eine zunehmende Kritik an russischen Akteuren im Club- und Festivalbereich gilt.
Quelle
- Groove
- Originalautor: Madu Abeysekera
- Originaldatum: 2026-10-23 13:45:56

Kommentare
0 BeiträgeEinloggen und kommentieren