Die Nation of Gondwana ist ein Festival, das sich auf Inklusion und Authentizität konzentriert. Es ist nicht-kommerziell, generationenübergreifend und bietet Raver:innen eine Atmosphäre, in der niemand ausgeschlossen wird. Die Veranstaltung vermittelt ein Gefühl von Gemeinschaft, das sich in der Praxis zeigt, nicht nur in der Musik, sondern auch im Umgang miteinander.
Ein Tagteam aus verschiedenen Alterskohorten
Um die Probe aufs Exempel zu machen, wurden zwei Autor:innen aus unterschiedlichen Altersgruppen als Tagteam eingesetzt. Maximilian Fritz, der bereits zum fünften Mal am Festival teilnimmt, und Lea Jessen, die diesmal zum ersten Mal dabei ist. Beide schildern ihre Erfahrungen abwechselnd, wodurch ein Bild entsteht, das sowohl die Tradition als auch die Neuerung des Events widerspiegelt.
Ein Wetter, das die Stimmung wärmt
Das Wetter in Grünefeld ist lau, und der Empfang ist wie immer herzlich. Die Mitarbeiter:innen am Festivalgelände begrüßen die Besucher:innen mit einer Mischung aus Herzlichkeit und Professionalität, die überall sonst nicht so deutlich zu erkennen ist. Nach dem Scannen der Tickets führen Lotsen zu den noch freien Plätzen im Zeltwald – in unserem Fall direkt neben einem Anhänger, der mit dem Logo der Mittelalterband Corvus Corax versehen ist und mit üppiger Einrichtung ausgestattet ist.
Ein Mann mit Lösungen für jedes Problem
Der Besitzer des Anhängers begrüßt uns mit einem breitkrempigen Hut und einem noch breiteren Lächeln. Er begleitet uns mit einem Hammer, mit dem er die Heringe unserer Zelte in den kargen Brandenburger Boden rammt. Der Mann hat für jedes Problem eine Lösung – und wenn es um intergenerationelle Verständigung geht, passiert sie gerade in diesem Moment.
Quelle
- Groove
- Originalautor: Maximilian Fritz
- Originaldatum: 2026-08-21 14:58:44

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