Jon Dixon verbindet Jazztradition mit elektronischer Musik. Seine musikalische Entwicklung wurde von Klassikern wie Herbie Hancock und Stanley Clarke geprägt. Der Track „Runnin‘“ von J Dilla, der aus Detroit stammt, beeinflusste ihn als Keyboarder und war einer der ersten, die ihn als Musiker wirklich gepackt haben. Als Kind der 90er und großer Hip-Hop-Fan war dieser Track ein Wendepunkt in seiner Karriere.
Einflüsse aus der Kindheit
Jon Dixon sah Stanley Clarke live im Fox Theatre in Detroit, als er acht Jahre alt war. Diese Erfahrung prägte seine Entwicklung als Musiker, Songwriter und Produzent. Das Album „Time Exposure“ von Stanley Clarke (Epic Records, 1984) war für ihn ein entscheidender Einfluss. Gleichzeitig prägte ihm Herbie Hancocks Album „Crossings“ (Warner Bros., 1972) seinen musikalischen Zugang.
Arbeit und Projekte
Jon Dixon zählt zu den wichtigsten musikalischen Schnittstellen zwischen improvisierter Jazztradition und elektronischer Clubkultur in Detroit. Er war an Live-Projekten wie Galaxy 2 Galaxy und Timeline beteiligt. Seine Arbeit mit Künstlern wie Jeff Mills, Carl Craig, Goldie und Amp Fiddler unterstreicht seine Rolle als Brücke zwischen verschiedenen musikalischen Strömungen.
Erst mit Anfang 30 begann er, beim Produzieren musikalisch wirklich experimenteller zu denken. Dabei merkt er immer wieder, wie stark er zu den Einflüssen seiner Kindheit zurückkehrt. Seine Arbeit spiegelt diese Mischung aus Jazz, Hip-Hop und elektronischer Musik wider, die ihn geprägt hat.
Quelle
- FAZEmag
- Originalautor: FAZE Redaktion
- Originaldatum: 2026-06-18 10:11:32

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