Der Konflikt zwischen dem Berliner und dem Greifswalder ROSA hat sich in den letzten Wochen deutlich verschärft. Während der Berliner Club seinen Namen bewusst beibehält, hat der Greifswalder Club eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er die Existenz des Doppelgängers ablehnt. Die Situation wirft Fragen auf, wie die Markenidentität und die Rechte an einem Clubnamen im digitalen Raum geregelt werden können.

ROSA Greifswald verweigert Reaktion

ROSA Greifswald hat eine Stellungnahme vom 6. August veröffentlicht, in der der Betreiber Murat Demirkaya den Berliner ROSA abgelehnt hat. Demirkaya betont, dass der Name des Clubs in Greifswald nicht abgeändert wurde, obwohl die Existenz des Berliner ROSA bekannt ist. Gleichzeitig hat der Greifswalder Club eine Anfrage an Meta und Resident Advisor gestellt, um die Instagram-Seite des Berliner ROSA zu sperren.

Der Berliner ROSA bleibt unverändert

Die Betreiber des Berliner ROSA, die von der 121 Studio GmbH betrieben werden, haben ihre Instagram-Seite auf privat gestellt. Zwar wurde ein Fragenkatalog an die Berliner Betreiber nicht beantwortet, doch der Name des Clubs blieb unverändert. Ein Mitarbeiter des Berliner ROSA hat zudem in den Kommentaren des Greifswalder Clubs gegen diesen geschossen.

Rechtliche Abklärung wird abgelehnt

Ein Fachanwalt für Markenrecht wurde kontaktiert, der eine juristische Auseinandersetzung abrät. Gleichzeitig wurde ein Kommentar eines HIVE-Festival-Mitgründers in den Kommentaren des Greifswalder ROSA gelöscht, wobei ein Screenshot gespeichert wurde. Der Mitgründer kommentierte den Greifswalder Club als arrogant und ignorant.

Quelle

  • Groove
  • Originalautor: Maximilian Fritz
  • Originaldatum: 2026-08-25 14:03:47

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