Oliver Lieb hat eine neue Reihe namens 'Recovered Frequencies' gestartet, in der alte Tracks unter verschiedenen Aliassen neu interpretiert werden. Der Track 'Lonely Casseopaya' von L.S.G. wurde dabei besonders ausgewählt. Der UK-Mix des Titels ist ein spezieller und verspielter Mix, der aus einem kurzen Zwischen-Track entstand. Er erreichte eine Länge von zehn Minuten, was deutlich länger als das Original ist.
Die Wiederentdeckung der Originaldateien
Die Titel der 'Recovered Frequencies'-Reihe wurden aus dem originalen DAT in den Rechner importiert. Dabei wurde darauf geachtet, den ursprünglichen Charakter der Tracks zu bewahren. Die Bearbeitung umfasste sowohl Hardware als auch Software zur Optimierung, ohne den klanglichen Charakter zu zerstören.
Die Technik hinter dem UK-Mix
Die Breakbeats für den UK-Mix kamen aus verschiedenen Quellen wie Sample-CDs, Platten und CDs. Für L.S.G. wurden Geräte wie OBXa, Matrix 6r, Wavestation A/D und Matrix 1000 verwendet. Die Räume spielten eine große Rolle in den Tracks, und Oliver Lieb nutzte seit langem ein Lexicon 480L mit der Goldcard.
Die weichen Melodie- und Gated-Sounds wurden als besonders wichtig für die Wirkung des Tracks angesehen. Das Original ist auf dem ersten L.S.G.-Album „Rendezvous in Outer Space“ veröffentlicht und beträgt gerade mal vier Minuten.
Quelle
- FAZEmag
- Originalautor: FAZE Redaktion
- Originaldatum: 2026-09-13 13:58:37

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